Skateparks der Zukunft – Nachhaltig, Innovativ, Carbonbeton

C3 CARBON BETON

Skatepark Roßwein – Weltweit erste Carbonbeton-Skateelemente

Der Skatepark in Roßwein setzt neue Maßstäbe in der Gestaltung von Rollsportanlagen. Mit der Verwendung von Carbonbeton für die Skateelemente wurde ein zukunftsweisendes Material eingesetzt, das erstmals weltweit in diesem Kontext zum Einsatz kam.

Warum Carbonbeton?

Carbonbeton bietet gegenüber herkömmlichem Stahlbeton erhebliche Vorteile: Er ist leichter, widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse und ermöglicht durch seine Materialeigenschaften extrem filigrane Konstruktionen. In Roßwein wurden diese Eigenschaften genutzt, um eine nachhaltige, langlebige und optisch ansprechende Skateanlage zu realisieren. Die Verwendung von Carbonbewehrung reduziert die erforderliche Betondeckung, was nicht nur das Gewicht der Elemente verringert, sondern auch Material spart und den Transport erleichtert.

Die Innovation hinter den Elementen

Die Entwicklung der Carbonbeton-Skateelemente basiert auf der wissenschaftlichen Arbeit von Niklas Petersen an der Technischen Universität Berlin. In seiner Masterarbeit wurde das Potenzial von Carbonbeton speziell für den Einsatz in Skateparks untersucht. Das Ergebnis: Eine Kombination aus hoher Materialeffizienz, ästhetischer Gestaltungsfreiheit und Umweltfreundlichkeit.

Die Konstruktionen in Roßwein zeichnen sich durch:

  • Hohe Festigkeit: Carbonbeton ist extrem zugfest und langlebig.
  • Innovatives Design: Die Formgebung der Skateelemente wurde optimiert, um sowohl Fahrkomfort als auch technische Tricks zu unterstützen.
  • Nachhaltigkeit: Durch die reduzierte Materialmenge wird die CO-Bilanz der Anlage verbessert.
 

Christoph Weiß spielte eine zentrale Rolle bei der Planung und Umsetzung des Skateparks in Roßwein, insbesondere bei der Konzeption und Erstellung der Werksplanung für die drei Carbonbeton-Skateelemente. Diese umfassen eine freistehende Quarterpipe und zwei Kicker. Mit seiner Expertise in der Skateparkplanung und seinem Fokus auf innovative Baumaterialien koordinierte er den gesamten Entwurfsprozess dieser Elemente und sorgte für die Einhaltung der technischen und ästhetischen Anforderungen.

Seine Aufgaben umfassten:

  • Design und Planung: Entwicklung von geometrisch optimierten Formen, die sowohl für Fahrkomfort als auch technische Tricks geeignet sind.

  • Materialintegration: Sicherstellung, dass die Carbonbeton-Technologie effizient und werkstoffgerecht in die Konstruktionen integriert wurde.

  • Werksplanung: Erstellung detaillierter Baupläne, die als Grundlage für die Fertigung und Montage der Elemente dienten.

Durch seinen Beitrag wurde sichergestellt, dass die Carbonbeton-Skateelemente sowohl funktional als auch nachhaltig umgesetzt wurden.

Ein Leuchtturmprojekt für die Skatepark-Planung

Der Skatepark in Roßwein markiert einen Wendepunkt in der Bauweise von Skateanlagen. Mit der erfolgreichen Implementierung von Carbonbeton zeigt Urbanum-Design, wie durch innovative Materialien und zukunftsorientierte Planung nachhaltige und qualitativ hochwertige Anlagen entstehen können.

Besucher*innen sind herzlich eingeladen, diese weltweit einzigartige Anlage zu erleben – ein Meilenstein für die Skatepark-Kultur und die Ingenieurkunst gleichermaßen!

Wir sagen vielen Dank an die Stadt Roßwein und allen Projektbeteiligten.

Planung:

Christoph Weiß (Urbanum-Design)

Josefine Schöffel (Urbanum-Design)

Fröhner Ingenieur GmbH

Ausführung:

Werner Stowasser Bau GmbH

Good Crete GmbH